Immer mehr Internet-Nutzer surfen drahtlos über WLANs im weltweiten
Datennetz. Doch das eigene WLAN kann, wenn es nicht ausreichend
verschlüsselt ist, Kriminellen Tür und Tor zum Internet und auch zum
eigenen LAN öffnen. Die "PC-Feuerwehr" hat die Verschlüsselung von
WLANs gestestet und festgestellt, dass jeder vierte PC-Nutzer über ein
ungeschütztes WLAN online geht.Anzahl offene WLANs gesunken
Die "PC-Feuerwehr", Deutschlands ältester Computer-Service, hat für den WLAN-Test jeweils 40 Kilometer lange Strecken an seinen bundesweiten Standorten auf offene WLANs überprüft. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr ist die Zahl der ungeschützen Funknetzwerke jedoch gesunken: 2005 war noch jedes dritte WLAN nicht verschüsselt. Im Schnitt wurden in den Städten 430 WLANs gefunden, 27,9 Prozent davon waren offen. Von den 72,1 Prozent der verschlüsselten WLANs wurde bei den meisten die WEP-Verschlüsselung eingesetzt.
Die meisten unverschlüsselten WLANs wurden in Kiel und Neumünster gefunden. Dort waren fast die Hälfte der Funknetzwerke unverschlüsselt. Am sichersten surfen die Nutzer in Nürnberg: Hier war nur bei 18,2 Prozent der User keine Verschlüsselung aktiviert. Ein ungesichertes Funknetzwerk kann selbst von Laien mit einem handelsüblichen Laptop genutzt werden.
Besitzer mithaftbar
Kriminelle können zudem den Internet-Zugang nutzen, um illegale Aktivitäten unerkannt durchzuführen. Die PC-Feuerwehr weist daher darauf hin, dass nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg von Ende Juli (Aktenzeichen 308 O 407 / 06) auch der Besitzer des WLANs bei Schäden durch Dritte mithaftbar gemacht werden kann, wenn sein Funknetzwerk nicht ausreichend geschützt ist.
WLAN sicher machen
Um dem ganzen aus dem Weg zu gehen, sollten Sie Ihre WLAN-Einstellungen unbedingt überprüfen und ggf. anpassen. Wenn das Ihnen zu schwer oder Sie sich mit sowas nicht auskennen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite: xcode IT-Service, Tel. 01801-777 555 9383 oder per Email (support@xcode-net.de)
Quelle: www.onlinekosten.de





